MVZ gründen

Anstellung statt Alleingang, Wachstum statt Stillstand: Ich begleite Sie von der ersten Idee bis zur Zulassung Ihres Medizinischen Versorgungszentrums – unabhängig, durchgerechnet und ohne Provisionen.

Beratungsschwerpunkt

Ihr Weg zum eigenen Medizinischen Versorgungszentrum

Das MVZ ist längst nicht mehr nur die Struktur großer Klinikketten. Immer mehr niedergelassene Ärztinnen und Ärzte nutzen es, um Kolleginnen und Kollegen anzustellen, mehrere Sitze zu bündeln oder eine geordnete Nachfolge aufzubauen. Doch ein MVZ ist mehr als eine Rechtsform – es ist eine unternehmerische Entscheidung, die gut durchdacht und sauber aufgesetzt sein will.

Vor der Gründung stehen einige Weichenstellungen: Wer ist gründungsberechtigter Träger? Welche Rechtsform passt zu Haftung, Steuer und Ihren Wachstumsplänen? Wie viele und welche Arztsitze bringen Sie ein, und wer übernimmt die ärztliche Leitung? Genau an diesen Punkten entscheidet sich, ob Ihr MVZ später reibungslos läuft – oder ob Sie mit Nachbesserungen und Zusatzkosten kämpfen.

Ich begleite Sie durch diesen gesamten Prozess: unabhängig, ohne Bindung an Banken, Hersteller oder Vermittler. Wir klären zuerst, ob ein MVZ überhaupt zu Ihren Zielen passt, entwickeln dann die passende Träger- und Rechtsstruktur und bereiten die Zulassung beim Zulassungsausschuss der Kassenärztlichen Vereinigung vor.

Und weil am Ende alles wirtschaftlich tragen muss, steht auch beim MVZ ein belastbares Budgetmodell im Mittelpunkt: Investitionen, Sitze, Personal und laufende Kosten werden realistisch gerechnet – damit Sie Ihre Entscheidung auf Zahlen stützen, nicht auf Schätzwerte.

Mein Vorgehen

So gründen wir Ihr MVZ

  1. Ziele klären & Machbarkeit prüfen

    Wir prüfen, ob ein MVZ zu Ihren Zielen passt – oder ob eine andere Struktur wie die Berufsausübungsgemeinschaft sinnvoller ist.

  2. Trägerschaft & Rechtsform festlegen

    Gemeinsam wählen wir die gründungsberechtigte Trägerschaft und die passende Rechtsform – von der GbR bis zur GmbH – nach Haftung, Steuer und Wachstum.

  3. Arztsitze & ärztliche Leitung

    Wir klären, welche Kassensitze eingebracht oder erworben werden und wer die ärztliche Leitung übernimmt.

  4. Antrag beim Zulassungsausschuss

    Wir bereiten die Unterlagen für die Zulassung durch die Kassenärztliche Vereinigung vor und begleiten das Verfahren.

  5. Aufbau & laufender Betrieb

    Von Räumen, Geräten und Personal bis zu den Abläufen: Wir bringen Ihr MVZ tragfähig an den Start.

FAQ

Häufige Fragen zur MVZ-Gründung

Was ist ein MVZ?
Ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) ist eine ärztlich geleitete Einrichtung, in der mehrere Ärztinnen und Ärzte gemeinsam die vertragsärztliche Versorgung übernehmen – meist als Angestellte eines Trägers. Rechtlich ist das MVZ in § 95 SGB V geregelt. Seit 2015 muss es nicht mehr fachübergreifend sein; auch ein arztgruppengleiches MVZ ist möglich.
Was ist der Unterschied zwischen MVZ und Gemeinschaftspraxis?
In einer Gemeinschaftspraxis (Berufsausübungsgemeinschaft) sind alle beteiligten Ärzte selbst zugelassene Vertragsärzte und gemeinsam als Freiberufler tätig. Im MVZ steht dahinter ein Träger; die Ärzte sind in der Regel angestellt, und eine ärztliche Leitung verantwortet die medizinischen Belange. Das MVZ trennt ärztliche Tätigkeit und Unternehmensführung stärker und erlaubt flexible Anstellungs- und Teilzeitmodelle.
Wer darf ein MVZ gründen?
Gründungsberechtigt ist nicht jeder, sondern ein gesetzlich festgelegter Kreis: zugelassene Vertragsärzte, zugelassene Krankenhäuser, Erbringer nichtärztlicher Dialyseleistungen, anerkannte Praxisnetze sowie Kommunen und gemeinnützige Träger. Als gründender Vertragsarzt bringen Sie dabei in der Regel Ihren eigenen Kassensitz in das MVZ ein.
Kann man als Nicht-Arzt ein MVZ gründen?
Direkt nicht. Reine Investoren oder fachfremde Unternehmen gehören nicht zum gründungsberechtigten Kreis. Der übliche Weg für nichtärztliche Träger führt über eine der zugelassenen Kategorien – etwa über ein Krankenhaus als Gründer. Die ärztliche Leitung muss in jedem Fall bei einer Ärztin oder einem Arzt liegen, die im MVZ tätig sind.
Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?
Sie brauchen mindestens einen Arztsitz (Kassensitz), der ins MVZ eingebracht oder erworben wird, eine gründungsberechtigte Trägerschaft, eine geeignete Rechtsform und eine benannte ärztliche Leitung. Die Zulassung erteilt der Zulassungsausschuss der Kassenärztlichen Vereinigung. Je nach Rechtsform ist zudem eine Sicherheitsleistung gegenüber der KV zu hinterlegen.
Welche Rechtsform ist für ein MVZ möglich?
Zulässig sind unter anderem die GmbH, die GbR, die Partnerschaftsgesellschaft und die eingetragene Genossenschaft; kommunale Träger können auch öffentlich-rechtliche Formen wählen. In der Praxis sind GmbH und GbR am häufigsten. Welche Form für Sie sinnvoll ist, hängt von Haftung, Steuer, Zahl der Gesellschafter und Ihren Wachstumsplänen ab – das rechnen wir gemeinsam durch.
Was kostet die Gründung eines MVZ?
Eine pauschale Zahl gibt es nicht. Zu den Gründungskosten zählen der Erwerb oder die Einbringung der Arztsitze, Notar- und Beratungskosten, die Sicherheitsleistung bei einer GmbH sowie Investitionen in Räume, Geräte und Personal. Den tatsächlichen Kapitalbedarf ermitteln wir – wie bei jeder Gründung – über ein belastbares Budgetmodell, statt mit Schätzwerten zu arbeiten.
Welche Vorteile hat ein MVZ?
Ein MVZ erlaubt es, Ärztinnen und Ärzte anzustellen, Teilzeit- und flexible Arbeitsmodelle anzubieten und mehrere Sitze oder Standorte unter einem Dach zu bündeln. Es trennt unternehmerische Verantwortung von der ärztlichen Tätigkeit, erleichtert die Nachfolge und macht die Einrichtung als Arbeitgeber attraktiver – gerade bei knappen Fachkräften.
Kann ich auch ein zahnärztliches MVZ (Z-MVZ) gründen?
Ja, auch für den zahnärztlichen Bereich ist ein MVZ möglich. Hier gelten einige Besonderheiten – etwa Grenzen für den Versorgungsanteil, wenn ein Krankenhaus Träger ist. Ob und wie sich ein Z-MVZ für Ihre Situation eignet, klären wir anhand Ihrer konkreten Planung.
Lohnt sich die Gründung eines MVZ für mich?
Das hängt von Ihren Zielen ab. Wollen Sie wachsen, Kollegen anstellen, mehrere Sitze verbinden oder eine geregelte Nachfolge aufbauen, ist das MVZ oft die passende Struktur. Für eine kleine Einzelpraxis kann der organisatorische Aufwand dagegen zu hoch sein. Genau diese Abwägung – Aufwand, Kosten und Nutzen – treffen wir gemeinsam, bevor Sie sich festlegen.

Denken Sie über ein MVZ nach?

Lassen Sie uns unverbindlich klären, ob und wie sich ein Medizinisches Versorgungszentrum für Sie lohnt. Ich biete Ihnen ein kostenfreies Kennenlernen.

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